Ich bin in meinen Choreographien stets im Gespräch mit Gott und
spüre Themen nach, die er mir aufs Herz legt, bewege Fragen, die
mich und andere Menschen umtreiben. Dabei sind Authentizität und
Ehrlichkeit mir sehr wichtig.
Im Entwicklungsprozess suche ich nach Jesu Perspektive und Gegenwart in diesen Anliegen.
Ich habe erlebt, dass Jesus all unsere Spannungen aushält und glaube,
dass er auch selbst daran leidet. Dennoch erträgt seine Liebe zu uns
all das, was noch nicht heil ist und möchte uns genau da begegnen.
In allem Ringen, das mit diesen Fragen oft einhergeht, sind die Stücke
getragen von Ehrfurcht und Liebe zu Jesus.
Bewegungselemente entstehen in meinem Inneren. Dann erst fließen
sie in die Choreographie mit ein. Dabei ist jedes Detail dem Thema
untergeordnet.
Mein Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Jesus den Zuschauer
berühren kann.
Iris Mirjam Behnke, München 2010